Nun ist er endlich online, der erste brandaktuelle Couchsurfing Erfahrungsbericht. Vielen Dank an Jeanette Zybell, die derzeit noch auf Reisen ist, und uns ihre Erfahrungen mit Couchsurfing so anschaulich geschildert hat.
Lest hier, was Jeanette Zybell über Couchsurfing zu berichten hat…
“Couchsurfen ist eine Community von der ganzen Welt, wo Couchsurfer einem anderen Couchsurfing Mitglied einen Platz zum Schlafen anbieten. So kann man Couchsurfen in einem Satz erklären. Wir sind auf unserer Weltreise leider erst viel zu spät auf Couchsurfing gestoßen. Uns hatte es jemand erzählt, den wir beim Reisen getroffen haben. Unser erstes Erlebnis war in der Hauptstadt von Malaysia, in Kuala Lumpur. Dort haben wir die Couch von Elma gesurft, oder eher ihre aufblasbare Matratze auf dem Boden. Elma hatte noch weitere Couchsurfer zu Besuch und so traf sich die halbe Welt bei Elma in Kuala Lumpur.
Couchsurfing – Birgt es Risiken oder nur Vorteile?
Wir hatten von Anfang an keine Angst, bei jemand Fremden zu übernachten: Wenn es uns nicht gefallen hätte, wären wir einfach wieder gegangen. Immer ein Hostel in der Nähe zu wissen, gab uns immer Sicherheit. Aber auf der Couchsurfing Seite kann man ja auch vorher immer das Profil von den Anbietern angucken und die Referenzen lesen, die andere hinterlassen. So kann man sich vorab schon ein gutes Bild machen.
Doch hinter Couchsurfen steckt viel mehr, als nur jemanden einen Schlafplatz anzubieten. Kontakte werden geknüpft und Informationen werden ausgetauscht und das Wichtigste: Man findet Gleichgesinnte. Denn das gemeinsame Hobby von allen Couchsurfern ist das Reisen. Es gibt aber auch viele, die angemeldet sind, die sich gerne nur mit jemandem auf einen Kaffee treffen wollen. Vielleicht hat der ein oder andere keine Couch zum Anbieten, möchte aber trotzdem irgendwie dabei sein und helfen.
Unser schönstes Erlebnis beim Couchsurfing
Das schönste Erlebnis, was wir bis jetzt hatten, war in Indonesien, in Makassar. Wir waren ganze 8 Nächte dort, weil wir uns so wohl gefühlt haben. Mayke kann selber in nächster Zeit nicht reisen, doch in ihrer Beschreibung schreibt sie, wenn sie selber schon nicht reisen kann, dann möchte sie die ganze Welt halt zu sich holen. Das fand ich so toll und hab sie dann angeschrieben. 8 Tage lang waren wir ständig unterwegs, sie zeigte uns, wie man die öffentlichen Verkehrsmittel in Makassar benutzt und passte immer auf, dass niemand uns zu viel berechnet. Sie zeigte uns die Spots, wo man als normaler Tourist eben nicht so einfach hinkommt, weil es in keinem Reiseführer steht.
Beim Couchsurfing bekommt man eben einen Einblick hinter die Kulissen. Wenn man mit den Einheimischen zusammenwohnt, erhält man auch erst einen guten Eindruck von den verschiedenen Kulturen. Für Mayke war es zum Beispiel unverständlich, dass wir jeder einen Big Mäc essen können, aber wir hingegen fragten uns jedes Mal, wie man nur so viel Reis essen kann (Dafür müsste man Mayke sehen, sie ist sehr klein und zierlich und isst das Doppelte an Reis wie wir zwei zusammen!). Es war einfach nur lustig und wir hatten eine super Zeit.
Couchsurfing ist wichtig für die gesamte Reiseplanung
Für uns spielt das Couchsurfen eine große Rolle auf unserer Reise, da wir aber oft sehr spontan sind, ist es nicht immer einfach, alles zu koordinieren. Im Großen und Ganzen ist das Couchsurfing Programm wie eine große Familie, jeder versucht, dem anderen zu helfen wie er kann.”
Jeanette Zybell, www.saschaundjeanette.blogspot.com
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