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100 Jahre Rainbow Bridge – warum sich eine Reise nach Utah jetzt lohnt

Mai 20th, 2010 · No Comments

Jeder kennt sie aufgrund ihrer unverwechselbaren Optik: Die Rainbow Bridge im US Bundesstaat Utah. Ende Mai feiert sie ihr 100-jähriges Jubiläum.


Schon seit langer Zeit fasziniert und inspiriert die größte natürliche Felsbrücke der Welt die Menschen. Laut einer Legende der indianischen Ureinwohner verkörpert sie einen zu Stein gewordenen Regenbogen. Entdeckt wurde die Rainbow Bridge im Jahr 1909 von zwei westlichen Forschungsteams unter Führung der Ureinwohner. Zehn Monate danach erklärte Präsident William Howard Taft die Brücke am 30. Mai 1910 zum 25. Nationalmonument der Vereinigten Staaten. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums finden zahlreiche Vorträge, Konzerte, Führungen und Workshops statt. Eine genaue Auflistung der Veranstaltungen erhält man im Internet.

Die Rainbow Bridge: ein Heiligtum mitten in der Wüste

Vom Boden bis zu ihrem höchsten Punkt misst die Naturbrücke 88 Meter und erreicht eine Spannweite von etwa 83 Metern. Am höchsten Punkt ist der Bogen zirka 13 Meter dick und 10 Meter breit. Bis heute wird die Rainbow Bridge von den Ureinwohnern als Heiligtum verehrt, da sie in deren Mythologie den Übergang zwischen der so genannten Vorwelt und der Welt von heute darstellt. Um diesem heiligen Monument den entsprechenden Respekt zu erweisen, werden Besucher auch gebeten, die Rainbow Bridge nur von den Aussichtspunkten zu betrachten und nicht über oder durch den monumentalen Brückenbogen zu laufen.

Mit dem Boot zur Rainbow Bridge

Die Rainbow Bridge kann nur auf dem Wasserweg oder mehrtägigen Wanderungen erreicht werden, für die man eine Genehmigung benötigt. Seit in den 1960er Jahren durch die Aufstauung des Colorado River der Lake Powell entstanden ist, können Besucher ganz unkompliziert auf Ausflugsfahrten per Boot an das Nationalmonument heran fahren. Die 6-stündige Rainbow Bridge Cruise startet in der Zeit von April bis Oktober zweimal täglich und im Winter einmal täglich von der Wahweap Marina in der Nähe von Page. Auf der rund 80 Kilometer langen Fahrt über den Lake Powell begegnet man sensationellen Felsformationen und fährt durch faszinierende Canyons. Ganz entspannt kann man sich dabei mittels eines Headsets auf Deutsch die Umgebung und die Sehenswürdigkeiten erklären lassen. Je nach Wasserstand des Lake Powell muss man von der Anlegestelle noch 2 bis 3,5 km laufen, um den Aussichtspunkt zu erreichen.

http://www.nps.gov/rabr/planyourvisit/centennial.htm

http://www.lakepowell.com

Pressemitteilung und Bild von: ARAMARK Parks & Destinations, c/o Get It Across Marketing & PR

Tags: Individualreisen · Reisenews · Reisetipps · Reiseziele

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